HEMPEL unterschreibt die Charta der Vielfalt

Carta der Vielfalt

IHK-Diversity Tag 2017 war ein Erfolg

23.5.2017 Duesseldorf IHK Courtyard am seestern Diversity Tag © Copyright Fotograf Paul Esser 0177 2191545 verwertung der fotos durch dritte, in medien, werbung und internet ist honorarpflichtig.

Foto mit freundlicher Genehmigung der IHK Düsseldorf

20 Unternehmen und Institutionen aus der Region Düsseldorf unterzeichneten am 23. Mai auf dem zweiten IHK-Diversity-Tag die Charta der Vielfalt und bekannten sich damit zu Weltoffenheit und Vielfalt in ihren Strukturen.

Begrüßt wurden die Gäste von Rolf Steinert, Geschäftsführer der Courtyard by Marriott Düsseldorf Hotels, und IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen. Anhand von Praxisbeispielen veranschaulichte Bianca Overbeck, ING4G – International Recruiting, wie Unternehmen das Thema „Internationalität“ als Wettbewerbsvorteil für sich nutzen können. In Zeiten knapper werdender Ressourcen gebe es keine Alternative, um attraktiv für Mitarbeiter und Bewerber zu bleiben. Und Berghausen ergänzte: „Gut ausgebildete Nachwuchskräfte werden sich immer weniger auf freie Stellen bewerben müssen, vielmehr werden sie umworben von Unternehmen, die miteinander um die besten High-Potentials wetteifern. Ein weltoffener Standort wie Düsseldorf ist gleichermaßen attraktiv für gut qualifizierte Fachkräfte und damit auch für die Unternehmen!“

Unterzeichnet wurde die Charta der Vielfalt am 23. Mai von: Sprachinvest GmbH, Düsseldorf, Jobcenter ME-aktiv, Mettmann, SMS group GmbH, Düsseldorf, AWO Düsseldorf Bildungszentrum GmbH, Düsseldorf, Fortes’Nickel GmbH, Düsseldorf, Synnous consulting GmbH, Düsseldorf, Messe Düsseldorf GmbH, Hempel Elektromaschinenbau GmbH, Willich, Mobilis GmbH, Düsseldorf, Jobcenter Düsseldorf, AWO Kreisverband Düsseldorf e.V., Arag SE, Düsseldorf, AlphaBit Webdesign, Ratingen, Agentur für Arbeit Mettmann, Reacme – physio + therapie, Düsseldorf, ING4G – International Recruiting, Düsseldorf, Kadomo GmbH, Hilden, S+S Medizintechnik, Handels GmbH, Düsseldorf, Courtyard by Marriott Düsseldorf Hotels und der Jugendberufshilfe Düsseldorf GmbH.

Pressemeldung der IHK Düsseldorf Nr. 46 vom 24.05.2017

26.4.2017

Girls’Day – ein Zukunftstag für Mädchen

Jedes Jahr am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Der nächste Girls’Day findet am 26. April 2018 statt.

Der Girls’Day lohnt sich – für alle!

Der Girls’Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,8 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2017 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 10.000 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf unserer Website eingetragen.

 

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Rena el Arab, Lisa Schönfeld, Arbeitsvorbereitung und Inhaber Klaus M. Hempel im Gespräch
Fotos: © Sabine Sternemann –

Reingeschnuppert

Rena el Arab (14) lebt mit Ihren Eltern und zwei Brüdern seit 2 Jahren in Willich und besucht die Robert-Schumann-Gesamtschule.

Anlässig des Girls’Days erlebte sie einen Tag bei uns im Elektromaschinenbau und gewann so einen ersten Eindruck, was in der Arbeitsvorbereitung passiert und wie die weiteren Abläufe koordiniert werden. Privat spielt sie gern Piano und beschäftigt sich mit dem PC.  Fremdsprachen sind für Sie kein Problem, neben Ihrer Muttersprache spricht sie perfekt englisch und deutsch.

 

Potenziale nutzen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Der Girls’Day bietet deshalb allen Chancen für die Zukunft!

Ein spannender Tag mit positiven Auswirkungen

Am Girls’Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam – sie sollen dieser gut ausgebildeten Generation junger Frauen neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Viele junge Frauen haben durch den Girls’Day eine Ausbildung oder einen Studiengang in ihrem Traumberuf gefunden. Und: Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls’Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat.

Prominent gefördert und unterstützt

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundeselternrat (BER) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch.

 

Mentoring-Programm

Seit 2014 steht Dipl.-Ing. Klaus Hempel dem Mentoring-Programm für Geisteswissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Mentor zur Verfügung. Das Programm dient dem Austausch zwischen Geisteswissenschaften und Unternehmen, durch den beide Seiten auf vielfältige Weise profitieren können:

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Der Mentee erhält profunde Einblicke in die Arbeitswelt, persönliches Feedback und Beratung aus erster Hand, während der Mentor durch Gedanken- und Entwicklungsimpulse der akademischen Querdenker profitiert. Jannis Benezeder, Absolvent im Studiengang Philosophie und Mentee seit 2014, wird am 20. Juni 2017 im Schloss Mickeln in Düsseldorf seine Erfahrungen mit dem Mentoring-Programm bei der Firma HEMPEL vor interessierten Mentoren und Studierenden präsentieren.

Dabei kann er auf einen langjährigen, fruchtbaren Austausch mit Mentor Klaus Hempel hinsichtlich diverser wirtschaftlicher, politischer und unternehmensethischer Themen zurückblicken.

 

Praktika – schnuppern Sie rein:

Für Studierende

Studierenden bieten wir nach Rücksprache die Möglichkeit, ihre im Studium gewonnen Kenntnisse in einem Praktikum in unserem Hause zu vertiefen. Zudem ist es möglich, Abschlussarbeiten mit praktischem Bezug zu schreiben, sofern eine inhaltliche Passung besteht. Des Weiteren bieten wir jährlich einen Platz im dualen Studium Maschinenbau mit vorgeschaltetem Praktikum bzw. einen Platz im Trainee-Studium Maschinenbau / Elektrotechnik an der Hochschule Niederrhein.
Voraussetzungen sind Interesse und gute Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächer, gute sprachliche Fähigkeiten im Deutschen und ein ausbaufähiges Englisch. Für die Studiengänge an der Hochschule Niederrhein benötigen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung.
Wenn Sie komplexe und praxis-orientierte Herausforderungen reizen, freuen wir uns auf Ihre qualifizierte Bewerbung.

Für Schüler

Wir bieten Schülern die Möglichkeit, während eines Praktikums erste praktische Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick in den Bereich Elektromaschinenbau zu erhalten. Zudem bieten wir zum Sommer eine Ausbildungsstelle zum Elektromaschinenbauer / Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik an.

Kontakt

HEMPEL Elektromaschinenbau GmbH
Dipl.-Ing. oec Birgit Schmidt
Siemensring 29
47877 Willich

Telefon: +49 (0) 2154 49 89-59
Mail: birgit.schmidt @ hem-net.de

2017 –  Der ortsansässige Kindergarten, Evangelische Tageseinrichtung in Willich, freute sich über unsere Mitarbeiterspende.

   

Wir wünschen allen Kindern eine tolles Miteinander!

 

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Wir schaffen das … wenn alle mitmachen!

 

Die Integration hunderttausender fremder Menschen in unsere Gesellschaft ist eine schwierige Aufgabe, die manchem Angst macht. Doch Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und Angst verschwindet, wenn man einfach anpackt.

HEMPEL Elektromaschinenbau ist seit über 65 Jahren in Willich beheimatet und der Stadt verbunden. Schon immer haben wir Menschen aus fernen Ländern aufgenommen, als Praktikanten, Austauschschüler oder als Mitarbeiter. Viele kamen, einige blieben, manche ihr Berufsleben lang. Sie konnten viel bei uns lernen; Menschen, die bei HEMPEL ausgebildet wurden, helfen bei der industriellen Entwicklung in vielen Ländern der Welt. Aber auch das Unternehmen und die Mitarbeiter haben immer wieder vom Kontakt mit fremden Menschen und Kulturen profitiert.

Die vielgescholtene, aber konsequente und auf christlichen und humanitären Werten  basierende Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin  braucht keine weiteren Diskussionsbeiträge – statt dessen Menschen  und Unternehmen, die mit anpacken. Wir bei HEMPEL freuen uns, daß es uns in vielfältiger Weise gelingt, unseren Beitrag zu leisten. Denn nur die schnelle Integration in das Berufsleben kann den Menschen das geben, weshalb sie zu uns  gekommen sind: ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung und die Perspektive zur Selbstverwirklichung.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Fremde AKF  unter Jutta van Amern haben wir aktuell  mit Manuel aus Angola einen Mitarbeiter  in Festanstellung gewonnen. Majd aus Syrien bereitet sich derzeit im Rahmen eines Praktikums auf sein Maschinenbaustudium vor.  Omar wartet auf eine Arbeitserlaubnis.

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Durch Spendenaktionen mit Kunden und Mitarbeitern haben wir versucht, Kindern nach gefahrvoller Reise die Ankunft in Willich zu erleichtern.

HEMPEL- Mitarbeiter  nehmen fremde Menschen immer wieder  herzlich auf und bieten ihnen Ausbildung und freundschaftlichen Kontakt. Und als privates soziales Engagement werden arabische Frauen von Frau zu Frau  bei Arztbesuchen begleitet und die Familien in vielfältiger Weise unterstützt – letztlich alles ein Zeichen, das sagt: Ihr seid willkommen! Wir freuen uns, dass ihr da seid. Und für Menschen, die mit uns zupacken wollen, gibt es viel Platz in Deutschland.  Darum ist HEMPEL auch Mitglied im Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“  der IHK und des BMWi.

Für die Zukunft bieten wir:

  • Ausbildung und Arbeitsplätze für Menschen mit technischer (insbesondere elektrotechnischer) Vorbildung, Handwerk oder Studium
  • Lehrstellen zum Elektromaschinenbauer
  • Praktikumsplätze für Studenten
  • Werkstudenten-Jobs im Bereich Informatik
  • Orientierungspraktika für den beruflichen Neuanfang

Kontakt: kmh@hem-net.de                      hem-net.de                                      Willich, 2016